Angst killt Freiheit

Seit 2001 starben in Europa…
…247 Personen durch terroristische Anschläge,
…256 durch Stürme,
…9000 durch die Hitzewelle 2003
…50 000 durch falsche Medikamente.

Mehr als 2000 Menschen haben seit 2001 eine Million gewonnen. 

Über 80 Millionen Menschen allein in Deutschland müssen nicht erst seit dem 11. September 2001 die fortschreitende, massive Beschneidung ihrer Bürgerrechte in Kauf nehmen. Das Gleichgewicht zwischen Freiheit und Sicherheit beginnt langsam zu kippen, und es bedarf nicht wirklich dieser zugegebenermaßen ziemlich plakativen Zahlenspielerei, um es zu bemerken.

Die 3sat-Wissenschaftsendung „nano“ hat gestern einen interessanten Beitrag gebracht, in dem diese Unverhältnismäßigkeit zwischen Angst und Bedrohung und die Absurdität und Kontraproduktivität mancher Reaktion in Gesellschaft und Politik ziemlich anschaulich thematisiert wird.

Dieser Link verweist direkt auf ein Quicktime-Video der Sendung.

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WebKit im Geschwindigkeitsrausch

Seit einigen Monaten schon liefern sich die Entwicklerteams der wichtigsten Browser (oder besser gesagt der im Hintergrund werkelnden Browser-Engines) einen verschärften Wettstreit in Sachen Performance. So wird beispielsweise die kurz vor dem Erscheinen stehende neue Firefox-Version 3.0 hier einen großen Schritt nach vorne machen. Der neue Fokus auf Speicherverbrauch, Ausführungs- und Rendering-Geschwindigkeit freut nicht nur Benutzer, sondern vor allem auch die Entwicker von clientlastigen Webanwendungen. 

Nun verkünden die Entwickler der unter Anderem hinter Safari und dem weit verbreiteten mobilen Browser der S60-Plattform stehenden HTML-Engine WebKit einen weiteren Meilenstein: Ein komplett neuer JavaScript-Interpreter mit dem schönen Namen SquirrelFish* führt entsprechende Applikationen gut 1,6 mal so schnell aus wie die bisherige, etwa in Safari 3.1 zum Einsatz kommende WebKit-Variante.

 

*Wikipedia zum Squirrelfish:

Die Tiere laichen nachts oder in der Dämmerung im Freiwasser, wobei sie grunzende Laute von sich geben.

Mhm…

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Alternative Vintage Lifestyle

Wohnungsannoncen gleichen in ihren euphemistisch-kreativen Formulierungen mitunter den Arbeitszeugnissen übelgesinnter Ex-Chefs. Zwischen charmanten Wohnzellen mit authentischem Kiezfeeling und Traumresidenzen, die man nach nach eigenem Geschmack renovieren umgestalten darf, habe ich neulich auch folgende Formulierung gefunden:

Hinterhaus, WC neben Wohnungstür, Badewanne in der Küche, Alternative-Vintage Lifestyle, Dsl vorhanden, Ruhig, Sonnig, nur für Ein Monat

Das klingt doch mal vielversprechend…

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Froschragout?

Aus gegebenem permanentem Anlass hier eine schöne Analogie aus Johannes Widmers Informationsseite PANOPTI.COM zum Thema Überwachung:

(Flashclip nach dem Klick)   Den ganzen Beitrag lesen »

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